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KLIMA-MEER-RECHT

 

Dr. Arnd Bernaerts

1. Februar 2007

Betr.: Neuer Klimabericht der UN; und über unbeantwortete Fragen

Verehrter Website-Besucher,

 Der gerade zuendegehende warme Januar 2007 war von der Heizkostenperspektive gerade das richtige, wo doch die Ölpreise so hoch sind. Beruhigt hat es sicherlich auch die 500 hochranigen Wissenschaftler die sich in diesen Tagen in Paris treffen, um einen 900 Seiten starken Report abschliesend zu beraten, der vor schnell steigenden Temperaturen und beschleunigten Klimawandel warnen soll. 

 Wir sind versucht auch zu warnen, beschränken uns aber lieber aufs Fragen! Der lange Bericht, der 4. des ‚Intergovernmental Panel on Climate Change’ (IPCC), wie auch die bereits vorangegangenen, sind zwar toll wenn es um weit vorausschauende Temperaturanstiege geht, 2-4 Grad Celsius bis zum Ende des Jahrunderts, aber einfache „Temperatursprünge“ die bereits über 65 Jahre zurück liegen beantwortet der IPCC nicht. Schlimmer noch, wichtige Klimaschübe während des vergangenen Jahrunderts sieht das IPCC nicht einmal.

 Wer aber ernsthaft Klima vorhersagen will, muss ganz vorranig zunächst zurückliegendes Klima erklären können. Ereignisse mit einschneidendem Klimawandel gibt es genügend. Dazu gehören die plötzlichen arktischen Kriegswinter in Nordeuropa. Die späten 1930er Jahre waren mit die wärmsten seit 450 Jahren (FN 1). Und plötzlich fallen im Januar und Februar 1940 (siehe die beiden Graphiken) in ein tiefes Minus, die bis zu ca. 30º bis 45ºC tiefer liegen als im bisheringen Winter des Jahres 2007. Nur vier Monate vorher hatte der 2. Weltkrieg angefangen und sofort läuft das Wetter in Europa Amok. Einfach so? Ohne Grund? Das muß erklärt werden wenn man Klima verstehen will. Wir schlagen den Seekrieg als Ursache vor und begründen dies ausführlich (siehe das Material auf dieser Website). Der IPCC kann andere Ursachen vorbringen, aber sich nicht damit  begnügen, den ‚Klimaknick’ nichteinmal zusehen. Das ist schlicht ungenügend. 

Mit freundichen Gruessen

Ihr

Arnd Bernaerts

 (1) siehe vorausgenagenen Brief vom 1 Januar2007 im Archiv